
Nachhaltigkeit ist mir wichtig. Aber es ist nicht das, womit ich mich positionieren will.
Das war mal anders. Als ich diesen Beitrag zum ersten Mal geschrieben habe, wollte ich mich als nachhaltige(re) Grafikdesignerin positionieren. Inzwischen sehe ich das differenzierter: Nachhaltigkeit ist ein Wert, der meine Arbeit durchzieht – aber kein USP, kein Label, kein Versprechen, das ich so pauschal machen möchte.
Denn ganz ehrlich: Wirklich nachhaltig zu arbeiten ist so gut wie unmöglich. Jede Entscheidung ist ein Kompromiss. Und das finde ich auch völlig okay so.
Was ich mir wünsche – für mich und für meine Kund:innen – ist ein bewusster Umgang mit Ressourcen. Nicht perfekt, aber aufmerksam. Nicht dogmatisch, aber nicht gleichgültig.
Wer Lust hat, mal draufzuschauen, was beim nächsten Druckprojekt möglich ist: Hier sind ein paar Impulse, die ich selbst immer wieder im Blick habe.
Nein. Wirklich nicht.
Manchmal ist die Frage nicht „nachhaltig oder konventionell?“, sondern schlicht: Was ist gerade möglich? Und dann zählt jeder Schritt – auch wenn es nur der Wechsel auf Recyclingpapier ist, während alles andere gleich bleibt.
Ich finde, es geht nicht darum, perfekt zu sein. Sondern darum, bei jeder Entscheidung neu hinzuschauen – und das Beste zu tun, was gerade geht. Und das ist oft schon mehr, als man denkt.
Titelbild/Mockup: MOYO Studio (bearbeitet)
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© 2026 Annika Lind