Du willst ein Design-Praktikum machen? Das solltest du wissen

Du willst ein Design-Praktikum machen? Das solltest du wissen

Ich bekomme immer wieder Anfragen für Praktika.
Und ich freu mich wirklich jedes Mal drüber – weil sich da jemand traut, einfach zu fragen.

Gleichzeitig muss ich ehrlich sein: Gerade kann ich keine Praktikumsplätze anbieten.

Ich arbeite alleine, habe laufende Projekte – und ich will dir keinen Platz geben, bei dem du am Ende drei Wochen lang hauptsächlich zuschaust. Das bringt dir nämlich nicht wirklich was.

Deshalb schreib ich das hier einfach mal auf.
Falls du gerade suchst – und dir ein paar Gedanken helfen.

Trau dich einfach anzufragen. Wirklich.

Ich sitz hier und bekomme solche Anfragen – und ich kann dir sagen: 
Du brauchst keine perfekte Bewerbung. 

Kein durchgestyltes PDF.
Kein aufwendiges Motivationsschreiben.
Und auch kein fertiges Portfolio.

Was viel mehr zählt:
Dass man merkt, da ist jemand, der sich wirklich dafür interessiert.

Eine ehrliche Nachricht reicht völlig.
Ein paar Sätze, warum dich Design interessiert oder warum du da mal reinschnuppern willst.
Wenn du schon etwas gemacht hast, kannst du das natürlich gern mitschicken.

Mehr braucht es oft gar nicht.

Nicht jedes Praktikum passt gleich gut zu dir.

Ein großer Name klingt erstmal beeindruckend. Heißt aber nicht automatisch, dass du dort am meisten lernst.

Ein kleineres Studio, das sich Zeit für dich nimmt, kann viel wertvoller sein als ein Platz, an dem du eher nebenher mitläufst.

Du darfst (und solltest!) ruhig nachfragen. Zum Beispiel:

  • Was werde ich konkret tun?
  • Darf ich auch selbst etwas ausprobieren?
  • Wer ist meine Ansprechperson, wenn ich Fragen habe?
  • Werde ich ein bisschen begleitet oder arbeite ich eher nebenher mit?

Wenn darauf keine klaren Antworten kommen, ist das schon eine Antwort.

Und wenn du gerade keinen Praktikums-Platz findest?

Dann fang trotzdem an. Jetzt.

Mach ein Plakat für dein Lieblingskonzert, das nie stattgefunden hat.
Gestalte ein Cover für ein Buch, das du liebst.
Erfinde eine Marke für einen Laden, den es nicht gibt.
Gestalte eine kleine Instagram-Serie zu einem Thema, das dich interessiert.
Überleg dir, wie eine Website aussehen würde, wenn du sie gestalten würdest.

Du musst es niemandem zeigen. Es muss nicht perfekt sein.

Du darfst dich ausprobieren, rumspielen, Sachen wieder verwerfen. Und dabei rausfinden, was dir liegt – und was nicht.

Das ist kein Ersatz für ein Praktikum. Aber es ist ein ziemlich guter Anfang.

So. Und jetzt drücke ich dir die Daumen, dass du einen Platz findest, der richtig gut zu dir passt. 💜

Titelbild-Mockup: MOYO Studio (bearbeitet)

Annika Lind
Annika Lind
Du willst ein Brand Design, das dich zeigt, wie du bist – echt, klar und mit Herz? Dann bist du hier richtig. Ich helfe dir, ein Branding zu entwickeln, das nicht nur professionell aussieht, sondern sich auch richtig gut anfühlt – weil es wirklich deins ist. Und ja: Ein bisschen Konfetti darf natürlich auch nicht fehlen. 💜
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Wer hier mit Konfetti wirft
Hey, ich bin Annika –
ich gestalte Marken für Menschen, die keine Lust auf „passt schon“ haben.
Sondern auf Klarheit, Persönlichkeit und ein bisschen Konfetti.
Wer steckt dahinter?

© 2026 Annika Lind

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