
Dieser Beitrag ist zuerst als Gastbeitrag bei der Website-Strategin Nicole Geelhaar erschienen. Hier kannst du ihn im Original lesen: Zum Beitrag
Du sammelst. Und sammelst.
Die Farben aus dem wunderschönen Pinterest-Pin.
Schriften, die so unfassbar gut in der Canva-Vorlage aussehen.
Bilder, bei denen du denkst: „Genauso will ich das auch!“
Deine Sammlung ist üppig.
Die Gedanken in deinem Kopf auch.
Und du sitzt da und merkst:
Verflixt. Das ist alles schön! Aber zusammen ergibt es einfach kein Bild.
Die meisten starten genauso:
Sie speichern, screenshotten, pinnen. Uuund machen weiter.
Hier ein Pin, da ein Canva-Design, dort ein schönes Beispiel von einer Website.
Dabei folgen wir meistens unserem Geschmack. Der zeigt dir, was dich anspricht. Aber er hilft dir in diesem Fall nicht unbedingt dabei, Entscheidungen zu treffen.
Wenn du aber einfach alles anhäufst, was dir gefällt, wird es irgendwann unübersichtlich.
Und dann sitzt du da – mit 37 Ideen, die alle irgendwie gut sind… aber zusammen einfach nicht funktionieren.
Es ist so verlockend, einfach weiterzusammeln, weil das Nächste vielleicht noch besser ist.
Und plötzlich wird aus Inspiration Überforderung. Aus Auswahl wird: „Ich lass es erstmal.“
Wenn du nicht weißt, wonach du eigentlich suchst, kannst du nicht über das entscheiden, was du gefunden hast.
Spätestens dann solltest du dich nicht mehr nur fragen: „Gefällt mir das?“
Sondern: „Passt das wirklich zu mir – und zu dem, was ich mit meiner Marke zeigen will?“
Nicht alles, was schön ist, passt zu dir.
Nicht alles, was gerade überall auftaucht, ist auch deine Richtung.
Und nicht jede Inspiration ist ein Hinweis, manchmal ist sie einfach nur… hübsch.
Schön ist nicht gleich relevant
Ein Moodboard ist kein Sammelalbum.
Es ist ein Werkzeug, das dir hilft, klarer zu sehen.
So. Und wie wird aus all dem jetzt Klarheit?
Wenn du gerade mitten im Eichhörnchen-Modus steckst, probier mal das:
Was soll dein Auftritt vermitteln?
Ruhe? Klarheit? Energie? Nahbarkeit? Kompetenz?
Oder eher: „Spaßbad“ oder „Wellness-Oase“?
Wenn du das nicht klar hast, wird jede Farbentscheidung zur Endlosschleife.
Nicht: „Was könnte jetzt noch dazu passen?“
Sondern: „Was passt hier eigentlich nicht rein?“
Zum Beispiel: Dieses eine knallige Neon-Pink, das eigentlich gar nichts mit deinem restlichen Stil zu tun hat.
Nur weil etwas schön ist, heißt das noch lange nicht, dass es bleiben muss.
Wenn sich bestimmte Elemente immer wieder zeigen, steckt darin oft schon ein gutes Stück deines Stils.
Dein Stil zeigt sich oft leiser, als du denkst.
Vielleicht merkst du: Du speicherst ständig ruhige Naturbilder. Oder klare, minimalistische Layouts.
Das ist kein Zufall. Das bist du.
Das ist der Moment, in dem dein Moodboard zu einer hilfreichen Grundlage für spätere Entscheidungen wird.
Jetzt kommt der Teil, der vielleicht überrascht – aber eigentlich total logisch ist.
Wenn du irgendwann eine Website gestaltest oder überarbeitest – egal, ob du das selbst machst oder eine Spezialistin wie Nicole damit beauftragst – wirst du Entscheidungen treffen müssen. Über Farben, Bilder, Stimmung, Texte.
Und wenn du an diesem Punkt noch kein klares Gefühl für deine Marke hast, wird jede einzelne dieser Entscheidungen schwer. Alles fühlt sich irgendwie richtig an. Und irgendwie auch nicht. Du wählst etwas, änderst es wieder, fragst drei Leute – und bist danach unsicherer als vorher.
Die Website ist nicht das Problem.
Sie zeigt nur, dass davor etwas noch nicht ganz klar ist.
Und genau an diesem Punkt entscheiden sich viele entweder für „noch mehr sammeln“… oder für Klarheit.
Eine Website, die wirklich für dich arbeitet – die Vertrauen aufbaut, Kund:innen anzieht, dich erkennbar macht – kann das nur, wenn sie auf einer klaren visuellen und inhaltlichen Grundlage steht. Und die beginnt lange vor dem ersten Pixel.
Mit den richtigen Fragen anfangen.
Sammeln.
Und dann konsequent streichen.
Denn genau da entsteht Klarheit.
Und die hilft dir bei allem, was danach kommt – von deinem Design bis zu deiner Website.
Und wenn du schon mitten zwischen Farben, Schriften, Pinterest-Boards, Canva-Entwürfen und ungefähr 37 guten Ideen sitzt und lieber gemeinsam sortieren möchtest: Dafür gibt es das DesignKonfetti Pünktchen.
Und wenn du merkst, dass deine Website darauf aufbauen darf, dann ist Nicole die, die daraus etwas macht, das wirklich für dich arbeitet.
Du weißt, dass dein Design besser gehen könnte.
Aber irgendwo zwischen Ideen, Tools und Alltag bleibt’s liegen.
In meinem Newsletter räumen wir das auf.
Mit Klartext, ehrlichen Gedanken – und ja, auch mal mit Zitronenfaltern oder einer Tasche ohne Henkel.
Alle zwei Wochen ein bisschen Konfetti.
Und ziemlich viel Klarheit.
© 2026 Annika Lind